It’s all about energy – Chakra Journey

Muladhara – Wurzelchakra

Fühlst du dich manchmal mit dem Kopf in den Wolken und bekommst keinen Fuß auf den Boden oder ganz das Gegenteil: müde, energielos und schwerfällig? Das kann ein Anzeichen für ein Ungleichgewicht des Wurzelchakras sein. Ein Zuviel an Energie, die buchstäblich festhängt oder ein Zuwenig an erdender Energie.

Was die Energie wieder in Balance bringen kann sind verschiedene Dinge. Zeit in der Natur verbringen – am besten barfuß. Ganz bewusst die Erde unter den Füßen spüren. Den Geruch von Wald, frisch gemähtem Gras und Blumen wahrnehmen. Im Garten die Hände in die Erde stecken und ein bisschen umgraben. Wurzelgemüse und stärkende Saaten auf dem Teller. Der Duft von Sandelholz, Patchouli oder Nelke in der Luft. Den Körper in rote Kleider einhüllen und mit roten Dingen umgeben.

In deiner Asanapraxis kannst du den Fokus auf stehende und sitzende Vorbeugen sowie balancierende Stehhaltungen legen. Spüre die Verbindung zur Erde. Lenke deine Aufmerksamkeit zum Bereich am Ende deiner Wirbelsäule (Steißbein/Beckenboden) und wiederhole innerlich das Bija-Mantra LAM.
 
 


 
 

Svadhisthana – Sakralchakra

Das Leben mit allen Sinnen berühren, schmecken und erfahren. Sich in den schöpferischen Fluss des Lebens werfen. Lebendigkeit und Leidenschaft genießen.

Was nach einem Gefühl von Sommer klingt sind Themen von Svadhisthana, dem Sakralchakra. Hier fließt die Energie von Lebenskraft, Lebensfreude und emotionalem Selbstausdruck. Wichtige Aspekte dabei sind Sexualität, Kreativität und Emotionen. Ist der Fluss dieser Energie blockiert, kann sich das unter anderem in Form von Lustlosigkeit, chronischer Müdigkeit, Angst vor Interaktion mit der Umwelt oder auch im Verlust von Lebensfreude und Entdecker-Neugierde bemerkbar machen.

Um die Energie in Balance zu bringen, können wir uns mit dem Element Wasser verbinden. Jeden Tag ausreichend trinken, schwimmen gehen oder ausgiebige Spaziergänge an Fluss, See oder Meer. Den Körper in Bewegung bringen und zur Musik fließen lassen. Unsere Kreativität aktivieren, indem wir mit Farben, Formen, Materialien, Wörtern… experimentieren. Oder auf tieferer Ebene mit Schuld, Scham und Verlegenheit auseinandersetzen und lernen, Emotionen zuzulassen. Das Leben schmecken in Form von reinigenden Früchten und entwässernden Gemüse und Salaten. Dazu ein Duft von Ylang-Ylang, Rosenholz, Vanille oder Orange in der Luft.

In deiner Asanapraxis kannst du den Fokus auf Hüftöffner legen und für mehr Flexibilität im gesamten Hüft-, Becken- und Lendenwirbelbereich sorgen. Lasse die Muskeln weich und entspannt werden, alle Emotionen fließen, die auftauchen und sage dir innerlich bei jedem Einatmen „lass“ und beim Ausatmen „los“. Lenke die Aufmerksamkeit auf Höhe deiner Beckenknochen (Handbreit unter dem Bauchnabel) und wiederhole innerlich das Bija-Mantra VAM.
 
 


 
 
Nächste Woche geht’s weiter mit Willenskraft und dem Manipura-Chakra