Ein Tanz zwischen Welten

― Ein Tanz zwischen Limitierung und grenzenloser Weite.

 
Gedanken ziehen mich wie ein Sog,
hinein in die Tiefe.
In das was war. In die Erinnerung.
Ziehen Kreise um Kreise.
Es ergibt keinen Sinn.
Bei allem was war, dass da nichts ist.
Vermissen.
Nicht verstehen.
Tausend Fragen und keine Antwort.
Auf der Suche nach Zeichen, die nichts bedeuten.

 
Schmerz. Sticht in meiner Brust.
Streckt mich nieder.
Schnürt mir die Kehle zu.
Enge, die sich empor arbeitet. Auflöst.
In Perlen, die wie Bäche rinnen.

 
Der Schlag meines Herzens. So intensiv.
Bebt durch meinen ganzen Körper.
Füllt mich aus.
Das Denken kommt nicht hinterher.
Mein Herz schlägt zu schnell.
Ein Rhythmus, der zu mir spricht.
Impulse formen sich zu Bildern. Ahnungen.
Geschwindigkeit, die mich berauscht.
Leichtigkeit. Freude. Weite.
Keine Fragen. Nur noch Antworten.
Schemenhaft und doch so klar.
Innen wird Außen und Außen wird Innen.
Durchdringt mich.
Alles scheint perfekt.
Wie ein Vogel gleite ich durch die Lüfte.
Lasse mich dahintragen.
Pulsierende Lebendigkeit.

 
Rausche hinunter.
Dankbar. Erschöpft. Verbunden und in tiefem Vertrauen.
Spüre einen Hauch, der mich umhüllt.
Nebel, der nach mir greift.
Bin überrascht, obwohl ich ihn so gut kenne.
Zurück auf dem Boden, formen sich Kreise.

 
Ganz leise flüstert das Herz, dass alles richtig ist.
Ich weiß es. Und doch fällt Loslassen so schwer.
Freue mich auf den nächsten Rausch. Von Leichtigkeit.