Chakra Journey – Sahasrara

Sahasrara – Kronenchakra

Heimkommen, Einswerden, Auflösung von Dualität. Sich grenzenlos und unbeschränkt erfahren. Einfach sein. Frei von Angst und Furcht. Die Welt jenseits des Verstandes begreifen. In tiefem inneren Frieden, mit der geistigen Welt und göttlichen Liebe verbunden. Erfahrungen, die über das Körperliche hinausgehen und wo es keine Worte gibt, die es für den Verstand beschreiben könnten.

Das siebte Chakra befindet sich außerhalb unseres grobstofflichen Körpers, etwas überhalb der Krone des Kopfes (Scheitel). Es gilt als Zentrum für Spiritualität, Einheitsbewusstsein und Erleuchtung. Es ist der Zugang zu unserem höchsten Selbst und verbindet das Menschliche mit dem Göttlichen und Kosmischen. Dem großen Ganzen.

Sahasrara ist nach oben geöffnet und wird als tausendblättriger Lotus symbolisert. Die tausend Blütenblätter stehen für unendlich, sehr viel. Ein Symbol der Reinheit. Ein Aufsteigen aus schlammigen Untergrund, der nährt und in voller Pracht Aufblühen und Strahlen lässt. In der tantrischen Philosophie ist das Kronenchakra Sitz der Bewusstseinsenergie (Shiva). Mit dem Aufstieg der Kundalini und wirkenden Energie (Shakti) vereinigen sich hier beide Energien miteinander.

Auch dieses Chakra ist in den meisten Fällen eher unterentwickelt, als blockiert. Durch Wut, Zorn und einem Gefühl von Ungerechtigkeit verweigern und verschließen wir uns der Verbindung mit dem Göttlichen. Wir fühlen uns orientierungslos, bedeutungslos und wissen nicht, wer wir sind. Wir sind uns unserer innewohnenden Schöpferkraft nicht bewusst und verspüren gleichzeitig eine Sehnsucht nach einer Verbindung zu uns selbst und etwas Größerem.

Um einen Zugang herzustellen, hilft es, die eigene Spiritualiät zu entdecken, anzuerkennen und zu leben. Sich in Hingabe an etwas Höheres zu üben und im Alltag mehr auf den kosmischen Plan zu vertrauen. Die Nahrung sollte in der spirituellen Praxis leicht, rein und nicht belastend sein. Rein pflanzlich mit Obst, Blättern und Nüssen. Dazu ein Duft von Weihrauch, Myrrhe, Sandelholz oder Lavendel.

In deiner Asanapraxis kannst du den Fokus auf Umkehrhaltungen legen, die die Energie ins Kronenchakra leiten und aktivieren. (z.B. Shasangasana, Sirsanana, Adho Mukha Vrksasana, Pincha Mayurasana, Shishumarasana), Feueratem Kapalabhati (übersetzt: leuchtender Schädel), Meditation und einfach in Stille verweilen (Savasana).

 
 

 

Mudra of a thousand petals – Bewusstsein, Weisheit und Verbundenheit

Die tausend Blütenblätter stehen für unendlich, sehr viel und das Kronenchakra (Sahasrara): der tausendblättrige Lotus. Auch ein Symbol der Reinheit. Unser siebtes Chakra befindet sich außerhalb 
des grobstofflichen Körpers und gilt als Zentrum für Spiritualität, Einheitsbewusstsein und Erleuchtung. Es ist der Zugang zu unserem höchsten Selbst und verbindet das Menschliche mit 
dem Kosmischen, dem großen Ganzen.

Diese Handgeste soll uns dabei unterstützen, das Tor zum universellen Bewusstsein zu öffnen. Das Dreieck mit der Spitze nach oben steht für die Kraft des Elements Feuer. Die männliche Kraft und Bewusstseinsenergie.⁠

 

Und so geht’s:
Strecke deine Hände aus, spreize alle Finger und lege dann die Fingerspitzen von Zeigefinger und Daumen aneinander, sodass ein Dreieck entsteht. Bringe deine Hände über deinen Kopf. Lass deinen Atem tief, fein und gleichmäßig fließen und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Scheitelpunkt.⁠ Du kannst dir auch ein Licht vorstellen, dass von deiner Kopfkrone nach oben strahlt und dich für das Göttliche, Kosmische öffnet.⁠

(Erfahrungen in diesem Bereich können wir nur existenziell, aber nicht verstandesmäßig begreifen.)⁠

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